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Einchecken statt Zettel ausfüllen

IG CityMarketing startet Initiative "Hol dir die luca-App" - Einsatz in Rotenburg ab Mai 2021 geplant

Ist das Gesundheitsamt angeschlossen, kann es losgehen mit der luca-App in Rotenburg

Schluss mit der Zettelwirtschaft! Mag die Kontaktdatenerhebung in Pandemie-Zeiten auch unverzichtbar sein, das Ausfüllen von Zetteln dafür ist es nicht. Nachdem sich das Land Niedersachsen für die Einführung des digitalen Kontaktnachverfolgungssystems “luca” der Firma culture4life entschieden hat, wird die luca-App auch in Rotenburg in vielen Geschäften und gastronomischen Betrieben eingesetzt.

Land Niedersachsen stellte die Weichen

Wie das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung dazu informierte, stellt das luca-System eine technisch basierte Lösung für Kontaktdatennachverfolgungen nach Infektionsgeschehen beispielsweise nach Gastronomie-, Hotel- oder Konzertbesuchen dar. Mit Hilfe des App-basierten Systems soll es den Gesundheitsämtern erleichtert werden, Infektionsketten zu erkennen, nachzuverfolgen und zu unterbrechen.

Voraussetzung für den Einsatz der luca-App in Rotenburg war es, dass das hiesige Gesundheitsamt an das System angeschlossen ist. Dies ist seit Ende April der Fall. Nun kommt es darauf an, dass möglichst viele Geschäfte, gastronomische Betriebe und Dienstleister wie etwa Friseure sich als Betreiber registrieren lassen. Und zuguterletzt ist es natürlich sehr wichtig, dass sich viele Bürger*innen die App herunterladen, um sie dann entsprechend einzusetzen.

Wartezeit sinnvoll nutzen

Für Benjamin Roolfs, Leiter des Tourist-Büros der Stadt Rotenburg, Uwe Goldschmidt, Vorsitzender der Kulturinitiative Rotenburg (K.I.R.) und Cornelia Gewiehs, Sprecherin der IG CityMarketing, stand nach Bekanntwerden der Vereinbarung von Land und luca-Entwicklern sofort fest, dass der Einsatz der App eine enorme Erleichterung darstellt. Sie starteten eine gemeinsame Initiative, um möglichst viele Gewerbetreibende sowie Bürger*nnen der Stadt für die luca-App zu begeistern. Über die sozialen Medien, mit Aushängen in Geschäften und per Flugblatt wurde für die App geworben. Anfang Mai konnte es dann losgehen mit dem flächendeckenden Einsatz der luca-App in Rotenburgs City.

So funktioniert die App

Zunächst einmal geht es zum Download der luca-App in deinen App Store oder zu Google Play. Nachdem du die App auf dein Smartphone geladen hast, musst du einmalig deine Kontaktdaten eingeben. Schon bist du startklar. Zum Einchecken gibt es zwei Möglichkeiten: Rufst du die App auf, erscheint ein QR-Code. Diesen lässt du einfach scannen, wenn du etwa am Eingang zu einem Konzert stehst. Willst du in ein Geschäft oder zum Friseur, musst du eher auf “selbst einchecken” tippen. Dann kannst du den QR-Code der Location einscannen.

In der Regel wird der Betreiber (also das Restaurant oder die Kneipe) die Einstellungen so gewählt haben, dass du automatisch auscheckst, wenn du dich später 50 m von der Location entfernst. Du kannst aber auch manuell auschecken. Auf der App gibt es übrigens auch noch den Button “Historie”. Wenn du darauf tippst, erscheinen die Orte, wo du dich in der jüngsten Vergangenheit eingecheckt hast.

Sind meine Daten sicher?

Das luca-System ist so aufgebaut, dass nur Gesundheitsämter auf deine Daten zugreifen können. Der Restaurantbesitzer oder Konzertveranstalter kommt an deine Daten, die verschlüsselt auf einem deutschen Server liegen, nicht heran. Die Daten sind also gegen fremden Zugriff geschützt.

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