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Frühlingsflirt: Küsschen und Free Hugs

Stammtisch der Mistböcke und Mistbienen flirtet am 12. Mai für den guten Zweck

Wer mit dem free hugs-T-Shirt zum Frühlingsflirt kommt, spendet kostenlose Umarmungen Ingo und Sonja Reimann bringen die free hugs campain zum Frühlingsflirt. Foto: Heinz G. Gehnke

Am Sonnabend, 12. Mai, geht in der Rotenburger Innenstadt der „Frühlingsflirt“ in eine neue Auflage. Nicht nur, dass viele Geschäfte „mit-flirten“ und tolle Angebote präsentieren, auch der Autohandel kommt mit elektrisch betriebenen Autos in die City. Da darf der “Stammtisch der Mistböcke und –bienen” natürlich nicht fehlen. Was haben die hilfsbereiten Leute, die immer für den guten Zweck im Einsatz sind, diesmal anzubieten? So viel sickerte schon mal durch: Es wird Schmalzbrote mit Frühlingskräutern und jede Menge Küsschen geben.

Küsschen nicht nur für gute Freunde

Die Sache mit den Schmalzbroten bedarf eigentlich keiner ausführlichen Erklärung. Auf deftigem Landbrot gestrichen und mit Kräutern garniert, soll der kleine Imbiss viele Leute anlocken, die sich zusätzlich auf leckere Getränke freuen dürfen. Ja, und dann ist da noch das Angebot mit den Küsschen. Aber auch das Vorhaben ist schnell erklärt. Wer mag, erwirbt für eine Spende ab 50 Cent ein – oder auch mehre –  süße Küsschen (mit Nuss und Schoko), schenkt es oder sie einem lieben Menschen oder genießt alles selbst.

Das besondere an der gesamten Aktion ist, dass alle Einnahmen aus dem Verkauf an die Kinderhilfe Kenia gehen. Jedes Küsschen oder jede Schnitte Landbrot hilft also kleinen Menschen, denen es nicht so gut geht wie den meisten Besuchern des Frühlingsflirts in Rotenburg. Und egal ob der Passant sich  Schmalzbrote oder Küsschen gönnt, eine nette Umarmung als Dankeschön (Free Hug) ist auf jeden Fall, so gewünscht, dabei. Die Verteiler der „Free Hugs“ sind an ihrem Outfit deutlich zu erkennen.

Was sind eigentlich Free Hugs?

Free Hugs (deutsch: kostenlose Umarmungen) wurden durch eine Kampagne bekannt, die der Kanadier Juan Mann ins Leben rief. Seine Idee: Free Hugs sollen dazu beitragen, zwischenmenschliche Kontakte zu fördern und mehr Liebe in die Welt zu bringen. Die Geschichte zu der Kampagne begann damit,  dass Juan einmal am Flughafen seiner Heimatstadt Sydney ankam und sich sehr einsam fühlte, zumal um ihn herum andere Menschen von Freunden oder Familienmitgliedern abgeholt und freudig umarmt wurden. Ihn selbst erwartete niemand. Er sehnte sich danach, auch eine freundliche Umarmung zu bekommen, und so ging er mit einem “Free Hugs”-Schild auf die Straße.

Zunächst wurde Juan, so die Überlieferung, lediglich von allen Menschen angestarrt. Doch dann kam eine ältere Dame auf ihn zu und erklärte ihm, dass am Morgen ihr Hund gestorben und dazu noch der Jahrestag des Unfalltodes ihrer Tochter sei. Was sie jetzt gut gebrauchen könnte, wäre eine Umarmung. So startete die “Free Hugs Campain” mit ihrer ersten Umarmung.

Die Kampagne ging um die Welt. Immer häufiger begeben sich Menschen mit Schild oder T-Shirt und der Aufschrift “Free Hugs” auf belebte Straßen und bieten vorbeikommenden Passanten Umarmungen an. Man darf gespannt sein, wie die “Free Hugs” beim Frühlingsflirt in Rotenburg ankommen.

Stand beim Kinderhaus am Wasser

Die Mistböcke und -bienen sind verstärkt am Stand vor dem Kinderhaus am Wasser zu finden. Einige wollen aber auch in die Fußgängerzone ausschwärmen, um “Free Hugs” an den Mann oder die Frau zu bringen.

 

 

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