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Spezialität: Torten, Desserts und Pralinen

Marleen Kruppa übernimmt das Café im Haake-Meyer und lockt mit süßen Verführungen

Marleen Kruppa Willkommen bei den "Steinbeißern": Marleen Kruppa übernimmt nicht nur das Café im Haake-Meyer, sie bezog auch eine Wohnung in der Innenstadt.

„Ich bin wahrscheinlich ein bisschen verrückt, habe aber viele Ideen,“ lacht Marleen Kruppa. Sie ist das neue Gesicht des Cafés im Haake-Meyer. Und das, was sie dort plant, hört sich keineswegs verrückt, sondern vor allem sehr viel versprechend an.

Das dachten sich wohl auch die Rotenburger Wirtschaftssenioren Fritz Strunk und Ulrich Thiel sowie Vermieterin Dorothee Clüver, die der gerade mal 25-jährigen Restaurantfachfrau und Konditorin ihr volles Vertrauen schenkten. Das Coaching des Gastronomie-Experten Strunk sei sehr wichtig gewesen, sagt Marleen Kruppa. Es habe ihr geholfen, das Unternehmen fundiert anzugehen. In Sachen Konditor-Kunst macht ihr indes wohl niemand etwas vor. Ihr bisheriger beruflicher Werdegang führte sie in die Küchen diverser „Sterne-Häuser“ in Bremen, Hamburg, Worpswede, Wien. Zuletzt war sie ein halbes Jahr im Wachtelhof tätig.

Rotenburg statt Elmau

„Die Wanderjahre gehören zum Beruf“, erläutert Marleen Kruppa. „Wer als Konditor und Patissier erfolgreich sein will, braucht nach der Ausbildung in der Regel zehn weitere Jahre und mindestens acht verschiedene Stationen in guten Häusern. Dann stehen einem alle Türen offen.“ Tatsächlich lag ihr gerade ein Jobangebot aus Elmau vor, als sie erfuhr, dass für das Café im Haake-Meyer ein neuer Betreiber gesucht wird. Nun also das kleine Café in der norddeutschen Kleinstadt statt des mondänen Schlosshotels? „Ich liebe Rotenburg“, sagt Marleen Kruppa. „Ich bin hier geboren und fühle mich hier absolut wohl.“ Es sei „traumhaft“, dass sie jetzt ein Café nach eigenen Vorstellungen führen und, wie sie fröhlich hinzufügt, „künftig zu Fuß zur Arbeit gehen kann“.

Kreativ austoben

Der Vorteil ambitionierter großer Häuser sei, dass man bei den Zutaten aus dem Vollen schöpfen und „sich kreativ total austoben“ könne, sagt sie. Gelernt habe sie dort aber vor allem, gut organisiert zu sein. Als Patissier sei sie auch für Desserts, Pralinen und Hochzeitstorten zuständig gewesen. Im Haake-Meyer will sie neben klassischen Torten auch selbst gemachte Pralinen anbieten. Geplant seien zudem Backkurse und ein Catering-Service. In der wenigen freien Zeit werde künstlerisch experimentiert, vor allem für Hochzeitstorten. Ein ungeheuer reizvolles Thema, sagt Marleen Kruppa. Überhaupt werde sie auch künftig viel selbst machen, sowohl in der Küche als auch im Service. Für die Sommer-Monate verspricht die angehende Café-Inhaberin mehr Tische vor der Tür. Wenngleich sie einiges, vor allem in der Küche und im Tresenbereich neu gestalten will, so werden die antiken Möbel übernommen. „Die gehören einfach zum Haake-Meyer“, sagt Kruppa, ebenso wie der Eine-Welt-Laden.

Neueröffnung am Sonnabend, 8. April 2017

Nach einer kurzen Umbauphase (Kruppa übernimmt das Café am 31. März) wird am Sonnabend, 8. April, das „Café Marleen im Haake-Meyer“ neu öffnen. Die Vorbereitungen für diesen großen Tag laufen bereits auf Hochtouren. Die junge Inhaberin verspricht: „Etwas Verrücktes soll natürlich auch dabei sein“.

Öffnungzeiten:

Das Café Marleen im Haake-Meyer hat täglich (außer freitags) von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Freitags wird ausgeruht … oder experimentiert.

1 Kommentar zu Spezialität: Torten, Desserts und Pralinen

  1. Günter Brunkhorst // 10. März 2017 um 10:05 // Antworten

    Hallo, Frau Kruppa, ich wünsche Ihnen zur Eröffnung am 8. April
    viel Erfolg und eine glückliche Hand. Vor allem aber Gesundheit.

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